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Mittwoch, 16. März 2011

per la festa di Pasqua a Terrasini si va al Ristorante Arabesque

~~ Menù di Pasqua al Ristorante Arabesque ~~
Il Ricco Dei Mari
~ Timballino Di Pesche Spada con Funghi Gamberi Miele Di Acacia
Ventaglio Di Marinati Del Golfo Al Sapore Di Melograno e Scamp Al Limone ~

Ravioli Di Carciofi Astice Imperiale e Zenzero Lamellato
Risotto Champagne Gamberi, Juilien Di Seppia e Fiori Di Zucca

Spiedone Ai Profumi Dell'Orto Bauletto Di Cernia e Gamberoni
Arlecchino Di Verdurine Al Basilico

Agnello Al Forno
Patate Rustiche Sabbiate
Arcobaleno Di Frutta e Noisette Di Gelato
Cassata Siciliana

Vino Colomba Platino
Acqua Minerale
Caffè /Amaro
€ 45,00

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Il Culinary Team Palermo vince medaglia d’argento

PALERMO. Il Culinary Team Palermo dell’Associazione Provinciale Cuochi e Pasticceri Palermo conquista la medaglia d’argento e un diploma alla Culinary World Cup che si è svolta in Lussemburgo nella rassegna ExpoGast 2010. >>>

Mittwoch, 17. November 2010

Chocobarocco Modica 3 december 2010 - quando il ciocolato incontra l'arte

Chocobarocco Modica 3 dicembre - 8 dicembre 2010
Il cantiere dell’edizione 2010 annuncia già importanti avvenimenti che vedranno anche il coinvolgimento di illustre personalità del mondo dello spettacolo, della cultura, della medicina e dello sport testimonials delle proprietà del cioccolato di Modica realizzato ancora secondo l'antica ricetta azteca. Nella edizione 2009 gli espositori sistemati in 32 stands, hanno venduto cinquemila chili di cioccolato, di cui venticinque mila tavolette e altrettanti prodotti dolciari collegati al cioccolato. Grande successo per il laboratorio Live di Piazza Matteotti gestito dal Consorzio di Tutela del Cioccolato Artigianale di Modica.

For more information, visit the official Web site at www.chocobarocco.it/

Mittwoch, 2. Dezember 2009

mangare e non ingrassare

Se l'ago della bilancia si impenna, oltre alle tabelle delle calorie, consultiamo… l'orologio. Infatti, la scelta dell'orario in cui consumare il pasto può essere "di peso" quasi quanto quello che si mette nel piatto. L'ora del giorno in cui ci si nutre, infatti, può avere un impatto anche molto forte sul metabolismo, ed esercitare un notevole cambiamento nell'attività dei geni deputati alle operazioni di digestione.

Insomma, quando si mangia potrebbe essere altrettanto importante che quanto e come si mangia. La scoperta viene dai ricercatori del Salk Institute for Biological Studies negli Stati Uniti, autori di un nuovo studio pubblicato sulla rivista Proceedings of National Academy of Sciences. Nei mammiferi, spiega Satchin Panda, professore del Regulatory Biology Laboratory "l'orologio biologico determina dei cambiamenti dell'attività dei geni del metabolismo in risposta ai periodi di maggior presenza di cibo. Questo predispone il corpo a nutrirsi in periodi specifici, quelli soliti di pranzo e cena".

Lo studioso spiega che, da una serie di esperimenti condotti su topi di laboratorio, è emerso comunque che esistono numerosi geni che non si attivano in risposta al ciclo circadiano, ma all'assunzione di cibo. Il ciclo di 24 ore, infatti, "si resetta ogni giorno per predisporre il corpo al nutrimento, ma non sempre mangiamo allo stesso orario e necessitiamo di geni del metabolismo ad attivazione indipendente". In particolare, gli scienziati hanno scoperto che esistono migliaia di geni presenti nel fegato che si attivano con l'assunzione di cibo, e non per effetto del ciclo circadiano. Spiega Panda: "Questo potrebbe spiegare come mai chi lavora di notte è più suscettibile a sindromi metaboliche, diabete, obesità e alti livelli di colesterolo: il passaggio da un orario di pranzo e cena ad un altro può determinare degli scompensi del metabolismo".

Secondo i ricercatori i risultati dello studio possono aiutare a comprendere meglio l'attività dell'orologio biologico umano e ad ottimizzare il nostro consumo alimentare. "Se comprendessimo il lavoro di ognuno dei geni coinvolti, potremo riuscire a definire la sequenza esatta di enzimi necessari, ed adattarli ad orari ed esigenze di alimentazione". Insomma, in attesa di indicazioni precise sugli orari e sui ritmi del metabolismo umano, può valere l'indicazione generale di alimentarsi a intervalli regolari e sopratutto non durante le ore notturne.
Rezepte aus Sizilien

Sonntag, 18. Oktober 2009

Luxus in Flaschen Wasser als Lifestyle

Wer einmal einen Marathon gelaufen oder durch eine Wüste getourt ist, der weiß, wie köstlich Wasser schmecken kann. Doch Wasser wird nicht nur von Sportlern oder Extremurlaubern als Offenbarung gepriesen. Auch Hollywoodstars und Gesundheitsapostel schwören auf das einfachste aller Getränke. Denn Wasser ist Wellness, es hat sich vom Durstlöscher zum Symbol für eine bewusste Lebensweise entwickelt. In Deutschland trank 2008 jeder Bundesbürger im Schnitt 138 Liter Mineralwasser, in den 70er-Jahren waren es nur zwölf Liter.
Wie bei jedem Massentrend setzt sich ein Teil der Konsumenten ab. Für sie ist Wasser nicht einfach Wasser, sondern Teil ihres Lifestylekonzepts. Zerkratzte Pfandflaschen aus dem Supermarkt kommen dieser Klientel nicht auf den Tisch. Wer schön und schick sein will, trinkt osmotisch gereinigtes und per Hand abgefülltes "Spitzentafelkonzentrat" oder "Extremsportwasser" aus dem Designerflachmann.
In Paris betreibt das Trendkaufhaus Colette eine ­eigene Wasserbar, in Amsterdam gibt es Wasserboutiquen, in West Virginia ein Water Tasting Festival, Fünfsternehotels in aller Welt beschäftigen Wassersommeliers, und im Conceptstore Sluiz auf Ibizia gehen Flaschen der Marke Bling H2O ebenso über den Tresen wie beim Stanglwirt am Wilden Kaiser.
Bling H2O ist quasi der P. Diddy unter den Wassern, nur dass die Flasche mit Swarovski-Steinen besetzt ist statt mit Goldketten behängt. Ein Hollywoodproduzent gründete die Marke, nachdem ihm aufgefallen war, dass immer mehr Kollegen Wasser aus Designerflaschen tranken. Bling, ein Slangwort für glänzenden Edelsteinschmuck, steht für die protzige Zurschaustellung von Reichtum.
Die Flaschen aus weißem, blauem oder rosafarbenem Glas mit Glitzerschriftzug (circa 50 Euro) erfüllen diesen Zweck: Paris Hilton kippt das neunfach gereinigte Quellwasser in den Napf ihres Chihuahua, Mariah Carey ölt damit ihre Kehle. Dass eine ganz in Strass gehüllte Flasche der Sonderkollektion "Dubai" 2500 Euro kostet (während laut Uno-Schätzungen eine Milliarde Menschen auf der Erde keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben), macht die Marke in den Augen ihrer Fans nur noch begehrenswerter.
>Paris Hilton tränkt ihren Hund mit Spezialwasser
Das Wasser für Bling H2O stammt aus Tennessee, getrunken wird es auf der ganzen Welt. Auch Fiji Artensian Water ist leichter in Beverly Hills zu bekommen als auf Fidschi. Seit Tom Cruise oder Ozzy Osbourne es schlucken, gehört es zu den meist­importierten Wassern der USA. In Plastikflaschen gefüllt, wird es über die Ozeane geschifft, um auf Stofftischdecken und in den Minibars von Designhotels zu landen. Immerhin kommt der Erlös dem Regenwald auf den Inseln im Südpazifik zugute. Diese noble Geste schätzt der Konsument ebenso wie die Erläuterungen auf dem Etikett.
Auf Fidschi, so liest er dort, wurde der Regen jahrhundertelang durch Vulkangestein gefiltert, bevor er, reich an Silizium, in die Flasche kommt. Das klingt verlockend, besonders in Deutschland, wo die Böden eher siliziumarm sind. War­um also den für Nägel, Haut und Knochen so wichtigen Mineralstoff als Kapsel einwerfen, wenn man ihn glamourös wie Madonna einnehmen kann? "Die Leute trinken Wasser heute nicht nur, weil sie Durst haben, sondern weil sie darin Inhalt und Sinn suchen", sagt Andreas Albrecht, der seit drei Jahren Marken aus der ganzen Welt über seine Firma Sir Aqua vertreibt. 70 Premiumsorten aus 19 Ländern liefert er an Sternerestaurants und Luxushotels in Deutschland.
Wer die Edelwässer probiert, merkt schnell, dass es häufig mehr um Show als um Chemie geht. Die zum Geschmackstest in der Redaktion dieses Magazins zusammengetrommelten Kollegen ließen sich jedenfalls nur schwer beeindrucken. Das von Jean Paul Gaultier dekorativ gestaltete Evian schmecke, "als hätte man an der Schwimmbadwand geleckt", klagte ein Mitarbeiter, einen anderen erinnerte das japanische Wasser Finé an "getrocknete Hühner­füße".

Mittwoch, 7. Januar 2009

altes Gemuese neu entdeckt oder gute Zeiten schlechte Zeiten?

liegt es an der Wirtschaftskrise oder ist es ein Trend

die Rede ist von alten Gemüsesorten. Pastinaken, Topinambur, Süßkartoffeln und Rüben waren fast vergessen; nun halten sie wieder Einzug in deutsche Küchen. Ob als Püree oder roh verzehrt, klein geschnitten, gedünstet oder gekocht, schmecken sie im Winter besonders gut



Früher galten Sie als gefährliche Dickmacher - völlig zu Unrecht. Die tollen Knollen sind kalorienarm, sättigen prima und liefern auch noch wichtige Vitamine und Spurenelemente. Also ideal für eine Diät - und ganz besonders im Herbst
Für die einen gehören Kartoffeln nur in den Keller, für andere ist die nahrhafte Knolle eine kleine Delikatesse. Und wirklich: Richtig zubereitet sind Kartoffeln nicht nur gesund, sondern ausgesprochen lecker.


Das Jahr der Kartoffel ist vorbei, und keiner hat's gemerkt. Der Grund ist einfach: Gemüse steht nie im Vordergrund. Es ist unsexy, altbacken, langweilig. Dabei erobern vor allem alte Sorten Speisekarten und Kochbücher. Klar, Rauke alias Rucola kennt inzwischen jeder. Aber was ist mit Pastinaken, Topinambur, Süßkartoffeln, Petersilienwurzeln und Rüben?
Diese Wurzel- und Blattgemüsesorten schmecken im Winter besonders gut, denn jetzt haben sie Saison. Selbst wenn ihre Ernte schon ein paar Tage oder Wochen zurückliegt – sie halten länger, und das Aroma bleibt. Versuchen Sie das mal mit kurzlebigen Sommerfrüchtchen. Die sind nur ein paar Tage frisch, jung und knackig – wie Möchtergern-Starlets auf Premierenpartys. Das alte Gemüse aber ist wie eine große Filmschauspielerin, sie hat einfach etwas Besonderes und wird im Alter immer besser.
Etwa die Pastinake, eine rettichförmige Wurzel, ähnelt geschmacklich der Möhre, schmeckt aber etwas nach Zitrone und ist schärfer und würziger. Schon bei Griechen und Römern war sie beliebt. Doch die Pastinake ist eine echte Schnarchnase. Sie braucht von der Saat bis zur Ernte sieben Monate. Das ist den meisten Bauern heute zu lange, weswegen sie nur ein Schattendasein als Gemüse für Ökos und Gourmets pflegt. Oft sieht man sie als festen Bestandteil im Bund Suppengrün.

Die Topinambur dagegen hält mancher für eine Art Kartoffel. Benannt wurde sie nach dem Indianerstamm der Topi(nambus), und irgendwie ist sie dann per Schiff von Nordamerika in die Alte Welt gelangt. Anders als die Kartoffel kann sie auch gut roh gegessen werden, lässt sich aber wegen der oft unregelmäßigen Form schlecht schälen. Klein geschnitten und roh oder gekocht kommt sie in den Salat, wird zu Püree zerkleinert, in der Pfanne gebraten oder gekocht.

Die Süßkartoffel, ein auch Batate genanntes Wurzelgemüse aus Südamerika, ist nur namentlich mit den Kartoffeln verwandt. Sie ist innen braun oder orange, die Schale meist gelb bis rotbraun. Ihr Fleisch schmeckt süßlich und erinnert an Karamell. In der frühen Neuzeit war die Süßkartoffel eine echte Delikatesse. In manchen Ländern rettete sie Leben, etwa in Japan als Ersatz für die Reisernte, die Wirbelstürme zunichtegemacht hatte, in Uganda half sie, als ein Virus die Maniok-Ernte zerstörte. Heute ist die Süßkartoffel eine nette Alternative zu den vorgenannten Knollen.
Die Petersilienwurzel ist besonders beliebt als Basis für sämige Suppen. Die spitz zulaufende, helle Wurzel der Petersilie wird am liebsten zusammen mit Muskat und Kardamom püriert, vielleicht noch gekrönt von einer kleinen Einlage mit Lachs, Wachtelbrustfleisch oder etwas Räucheraal.

Die Rübe dagegen steht für Krieg, Armut und Hunger. Doch aus dieser unschönen Nische kommt sie nun wieder heraus, vor allem in Form der Navette. Sie ähnelt einer Zwiebel und nimmt leicht das Aroma der Zutaten an, mit denen sie gekocht wird. Sie kann roh oder gedünstet gegessen werden. Quelle >>

Montag, 5. Januar 2009

Frankreichs Gourmets speisen jetzt bei McDonald's

Es muss schlimm stehen um Frankreich: Im Mutterland der Gourmets sparen die Menschen wegen der Wirtschaftskrise am Allerheiligsten, dem Essen. Viele Brasserien müssen schließen, und selbst für die Feiertage kaufen die Franzosen Fertiggerichte beim Discounter. McDonald's hat hier mittlerweile 1100 Filialen.
Weihnachten oder Silvester ohne Gänseleberpastete, Jakobsmuscheln, gefüllte Biskuitrolle und Champagner? Undenkbar – zumindest in Frankreich. Denn es gibt, so lernt es im Land der Haute Cuisine bereits jedes Kind, keine wirkliche Alternative zu einem mehrgängigen Fest-Menü. Man nimmt sich Zeit und kauft nur das Beste. Beim Essen gab es noch nie eine Konsumflaute – doch das ändert sich gerade. Die Wirtschaftskrise ist inzwischen auch bei Frankreichs Gourmets angekommen......
hier in Sizilien kocht man immer noch gerne zu Hause und Fast food wird nur selten genossen

Samstag, 13. Dezember 2008

Santa Lucia 13. Dezember in Palermo feiert man mit Arancini

Arancini
Die Legende von Santa Lucia
Lucia lebte in Syrakus (Syracuse) zur Zeit der Christenverfolgungen unter Diokletian und war Christin. Sie hatte eine Erscheinung der Heiligen Agathe von Catania und ließ sich daraufhin taufen. Anderen Christen brachte sie Nahrungsmittel in die Katakomben. Um beide Hände zum Tragen freizuhaben, ging sie mit einer Krone aus brennenden Kerzen auf dem Kopf in die dunklen Gänge. Sie wollte sogar dem weltlichen Leben entsagen und Nonne werden.

Als ihr Verlobter davon erfuhr, war er so enttäuscht, dass er sie anzeigte. Christen wurden um diese Zeit hingerichtet. Lucia sollte von Ochsen zu Tode geschleift werden, aber die Tiere weigerten sich, auch nur einen Schritt zu gehen, so sehr man sie auch quälte und antrieb.

Aber unter den Menschen finden sich immer Handlanger, die andere Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Nationalität oder anderer Merkmale ohne Skrupel umbringen. So wurde sie von einem Menschen ermordet - sie wurde erstochen. Sie starb für ihren Glauben. Besonders in Italien gibt es viele Denkmäler und Heiligenfiguren, die Santa Lucia zeigen.
Der 13. Dezember ist der Tag von Santa Lucia. Da ihr Tag als Quartalsbeginn im Verwaltungswesen und als Jahresschluss in der Schule bedeutsam war, und außerdem mit dem kirchlichen Qatember zusammenfiel, hat der Tag viele Bräuche. Bis ins 16. Jahrhundert galt die vorausgehende Nacht als die längste des Jahres, mit Lucia begann die Zeit des Lichtes.

In Schweden wird der 13. Dezember besonders gefeiert. Ein weißgekleidetes Mädchen, die Lussibrud (Lucienbraut) trägt einen Kranz mit brennenden Kerzen auf dem Kopf und weckt in der Familie die Schlafenden und bringt ihnen Gebäck.

Auch in Deutschland gibt es heute, bevorzugt in katholischen Gegenden, den Brauch, dass ein weißgekleidetes Mädchen mit dem Lichterkranz in die dunkle Kirche kommt und einen Glanz verbreitet. Dieser Brauch ist in Schweden 1780 erstmals dokumentiert.

Am 13.Dezember feiert man in Palermo mit Arancine/i ~ gefuellten Reisbaellchen~ eine Spezialitaet

Rezept: > > >

Montag, 17. November 2008

Arancia/e Orangen Apfelsinen die Ernte in Sizilien beginnt

.... gibt es in den verschiedensten Qualitäten. Die typischen sizilianischen Blutorangen wie Tarocco, Moro, Sanguino und Sanguinello wachsen zum größten Teil in den Provinzen Catania und Siracusa. Erntezeit ist der Winter.

Der Nährwert der Orange beträgt 179kJ/100g (42kcal/100g). Geschätzt wird die Zitrusfrucht vor allem auf Grund ihres Vitamin-C-Gehaltes (40-65mg/100g).
Orangen sind reich an Carotin und B-Vitaminen. Orangenschalen enthalten Pektine, Vitamin E und das in Venenmitteln und Virushemmern enthaltene Hesperidin.Da das Fruchtfleisch Bioflavonoide enthält, die das Vitamin C vor Oxidation schützt, ist es gesünder, die Orangen frisch und samt Fruchtfleisch zu verzehren. Orangen stärken die Abwehrkräfte und wirken gegen Frühjahrsmüdigkeit.

Orangen zählen zu den Südfrüchten. Orangenbäume verlangen für eine gute Ernte warmen Sonnenschein von über 30 °C während vieler Monate, brauchen dauernd genügend Wasser und gedeihen am besten auf lockeren Böden mit erhöhtem Kalk und Stickstoffgehalt. Orangenbäume gehören zur Familie der Zitruspflanzen, sie wachsen als kleine Bäume bis zu 10 m Höhe, zeichnen sich durch hartes und dauerhaftes Holz aus. Seine dunkelgrünen, länglichen Blätter behält der Orangenbaum das ganze Jahr. Blätter und Blüten enthalten kleine Oeldrüsen, von denen ein aromatischer Geschmack und der besonderen Duft eines blühenden Orangenbaumes stammen. Orangenbäume können hundert Jahre alt werden und tragen dann immer noch ihre Früchte. Im Garten des Alcazars von Sevilla steht ein 600 Jahre alter Orangenbaum, den die Mauren gepflanzt haben sollen, bevor sie aus diesem Teil Andalusiens vertrieben wurden.Orangenbäume der Mittelmeerländer blühen in den Monaten März bis Mai. Die vielen, kleinen Blüten aus 5 weissen Kelchblättern und über 20 röhrenförmigen Staubblättern im Inneren verbreiten einen süsslichen, aromatischen Duft, der aus dem Blütennektar stammt. Der von Bienen bestäubte Blütendiskus bildet dann einen grünen Fruchtknoten, aus dem nach 7 bis 8 Monaten die Frucht der Orange wächst und schliesslich reift. Die Orangen Südeuropas werden in den Wintermonaten Dezember bis Anfang März geerntet. Frost schadet den Orangen. Eine kurze Kälteperiode mit Frost kann die gesamte Ernte vernichten. Dann faulen die Orangen und fallen vom Baum.
Ein Baum trägt je nach Grösse und Alter 100 bis 200 kg Orangen, steht auf einer Fläche von 6 x6 m Grösse und soll über das ganze Jahr gerechnet 300 Liter Wasser je kg geernteter Orangen benötigen. Das sind für einen Baum etwa 3000 Eimer Wasser je 15 Liter Inhalt, die meistens vom nur seltenen Regen und in der Hauptmenge aus künstlicher Bewässerung stammen. Orangen sind anfällig gegen Infektionen durch Insekten und zeigen nicht selten typische Krankheiten. Tristeza ist der Name für den trostlosesten Zustand, wenn der Baum seine Blätter verliert und nach kurzer Zeit verdorrt. Um 1910 wurde in Südspanien durch den Citrus-Tristezavirus unzählige Orangenbäume vernichtet.

In Europa werden die Orangen von Oktober (Frühsorten aus Sevilla) bis August (Valencia Lates aus der Gegend um Valencia) geerntet. Das im Welthandel bedeutendste Orangenprodukt ist der Orangensaft, welcher zum Großteil aus Brasilien stammt und in Form von Konzentrat (Sirup) gehandelt wird. Auch frische Orangen haben sich in der Lebensmittel-Landschaft zahlreicher Staaten fest etabliert.

Daneben dient die Orange auch als Quelle von Duftstoffen: Aus den Orangenschalen gewinnt man das Terpen d-Limonen, das als biogenes Lösemittel und Rohstoff für die Parfümindustrie vielseitig verwendet wird. Das edel riechende Neroliöl erhält man durch Wasserdampfdestillation der Orangenblüten, wobei zumeist jedoch nicht die Blüten von Citrus sinensis, sondern die der Pomeranze (Citrus x aurantium) zum Einsatz kommen.

Hauchdünne, Bitterstoff-freie Orangenschalen, wie sie zum Aromatisieren vieler Speisen benötigt werden, gewinnt man mit dem Zesteur. Getrocknete Orangenschalen finden sich auch häufig in Tee-Mischungen. Auch die Blüten können zu einem Tee verarbeitet werden.

Orangenscheiben, Blüten und Schalen werden auch als Dekoration von Speisen und Getränken verwendet (Orangentwist).

Die Sorten
Was die Orangen anbelangt, steht der größte Erfolg den Sorten "sanguinello", tarocco und moro zu, die jedoch in der Vergangenheit von den Verbrauchern Nordeuropas mit der extravaganten Begründung, eine farblich dem Blut ähnliche Frucht beunruhige sie, zurückgewiesen wurden. Mit der Zeit zerbrach dieses Tabu: die Blutorange wird, besonders in Italien, gegenüber der Blondorange vorgezogen, während letztere im Ausland ihren Markt beibehält.
Der Produktionszyklus der Orangen aus Sizilien deckt fast den ganzen Jahresverlauf ab, von Oktober bis zum darauf folgenden Sommer. Die früheste Sorte ist die "moro", die im Oktober-November auf dem Markt erscheint, um dort bis zum Frühlingsanfang zu bleiben; die Sorte "tarocco" ist von Anfang Dezember bis März erhältlich; die Sorte "sanguinello" erscheint im Januar, um im fortgeschrittenen Juni zu verschwinden. Nun zu den Eigenschaften der einzelnen Sorten: Die "tarocco"-Orange, die beliebteste und gefragteste, hat eine dünne Schale, sie hat keine Kerne und zeigt, nach erfolgter Reifung, eine flammendrote Farbe. Der leichte Auswuchs im apikalen Bereich gehört zu den wesentlichen Merkmalen dieser Varietät. Rot ist auch die "moro"-Orange und beide sind rundlich, mit einem Gewicht von zirka hundertfünfzig Gramm. Die "sanguinello"-Orange unterscheidet sich durch ein flammenderes und intensiveres Rot in den Äderungen. Auch unter den blonden Sorten treten einige besonders hervor. Die Sorte "ovale" (auch "calabrese" genannt), mit ovaler Form und ebenfalls kernlos, ist von April bis Juli erhältlich, während die "washington navels" und die "valencia" von November bis März beziehungsweise von April bis Mai vertrieben werden. Sehr gefragt sind die Orangen mit blondem Fruchtfleisch entlang der südlichen Inselküste.
Produktionsgeographisch betrachtet hat das östliche Sizilien eine offensichtliche Vorrangstellung inne: die Provinz Syrakus ist eine große Erzeugerin von "tarocco"-Orangen, während im Gebiet um Messina die hellen "ovale"- und "valencia"-Orangen vorherrschen.

Sonntag, 16. November 2008

Die Morgen-Bananen-Diaet Trend in Japan


Eine neue Diät versetzt derzeit die Japaner in Verzückung und lässt die Bananen in den Supermarktregalen knapp werden: Die Morgen-Bananen-Diät.
Zum Frühstück mindestens eine, maximal aber vier Bananen essen und dazu ein Glas lauwarmes Wasser trinken. Dadurch soll der Stoffwechsel so auf Trab gebracht werden, dass man den restlichen Tag normal weiter essen kann und auch keinen Sport machen muss.

Dafür sind allerdings Süßgetränke wie Limo und Eistee oder kalorienhaltige Nachspeisen tabu. Außerdem sollte man ab 20 Uhr nichts mehr essen und spätestens um Mitternacht ins Bett gehen.

Nützt die Diät wirklich etwas?

Diätexperte und Ernährungsberater Sven David-Müller: „Diese Diät ist absoluter Blödsinn und völlig an den Haaren herbeigezogen. Bananen gehören zu den kohlenhydratreichen Obstsorten. Das heißt, sie sorgen für erhöhte Insulinausschüttung, was hungrig macht. Außerdem hemmt dies den Fettabbau im Körper. Eine Banane am Tag ist gesund und sättigend – alles andere macht dick.“

Schuld am Bananen-Wahn der Japaner ist übrigens der 31-jährige Büroangestellte Hitoshi Watanabe, wie die Frankfurter Rundschau berichtet:

Durch seinen Bürojob dick geworden, probierte er die Bananen-Diät aus – eine Empfehlung seiner Freundin Sumiko, einer Pharmazeutin für chinesische Kräutermedizin. Und: Er nahm innerhalb von sechs Monaten 13 Kilo ab.

Diesen Erfolg berichtete er auf Mixi, Japans größter Internet-Community mit mehr als zehn Millionen Usern, und setzte damit die Bananen-Hysterie in Gang. Seitdem tingelt er durch TV-Shows, sein Abnehm-Buch verkaufte sich über 700 000 Mal und die Nachfrage nach Bananen wurde so groß, dass die Preise um 20 Prozent anstiegen. Für eine Banane zahlten die abnehmwütigen Japaner umgerechnet 70 Cent.

Für alle, die mehr als eine Banane am Tag essen möchten, hat Sven David-Müller noch diesen Tipp:

Greifen Sie zu leicht unreifen Bananen. Sie machen noch besser satt und haben weniger Kalorien als die reifen Früchte…

keine Lust auf Bananen... hier die Alternative

Freitag, 9. Mai 2008

Spanisches Restaurant El Bulli weltbester Gourmet-Tempel

London (AFP) — Das spanische Restaurant "El Bulli" kann sich zum dritten Mal in Folge mit dem Titel "bestes Restaurant der Welt" schmücken. Bei einer Preisverleihung in London kürte die renommierte britische Gastronomie-Fachzeitschrift "Restaurant Magazine" den in der Nähe von Rosas in Katalonien gelegenen Gourmettempel als Nummer eins in einer Liste aus 50 Restaurants. Auch deutsche Spitzenrestaurants kamen unter die Top 50: Das "Vendôme" im Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach landete als Neueinsteiger direkt auf Platz 34.

"Ich hätte nicht gedacht, den Preis drei Mal hintereinander zu bekommen", sagte "Bulli"-Besitzer Ferran Adria. "Ich teile mir den Preis mit allen spanischen Köchen und mit den 70 Angestellten des 'El Bulli'", fügte der 44-Jährige hinzu. Auf dem zweiten Platz landete das britische Restaurant "The Fat Duck" des englischen Kochs Heston Bluementhal, das in Bray in der Grafschaft Berkshire liegt. Auf Platz drei kam das Pariser Restaurant "Pierre Gagnaire" des gleichnamigen Kochs.

Platz 35 ging an die "Schwarzwaldstube" aus Tonbach und auf Platz 42 an das Restaurant "Tantris" in München. Neben dem "El Bulli" schafften es sechs weitere spanische Restaurants auf die Top-50-Liste. Auch acht nordamerikanische und zehn französische Restaurants sind vertreten. Als einziges lateinamerikanisches Restaurant schaffte es "D.O.M" aus São Paulo auf die Bestenliste, für die 700 Experten aus aller Welt ihr Votum abgaben.

zu hause kochen, la cucina siciliana

Dienstag, 22. April 2008

die Kueche Siziliens

Vielseitig und voller Hintergründe ist das Werden der Kochkunst in Sizilien.
Sie ist das Ergebnis einer Tausendjährigen Geschichte, unzähliger Zivilisationen und Kulturen, die im Laufe der Jahrhunderte aufeinander gefolgt und ineinander übergegangen sind. Reichhaltig und Gepflegt ist die sizilianische Küche, und die Zutaten kommen von weither: jedes Gericht hat in der Tat Komponenten, die nicht von der Insel stammen, seien sie griechischer, lateinischer, arabischer oder normannischer Herkunft oder aus französisch- spanisch- bourbonischer Zeit. Die alten griechischen Ursprünge sind einfacher und natürlicher Art, frischer Fisch und Naturkräuter, denn Gewürze und besondere Zutaten wurden damals noch nicht importiert.
Vor allem die Araber haben Spuren hinterlassen, die zum großen Teil heute noch die Eßgewohnheiten der Sizilianer beeinflussen. Sie brachten die Verwendung orientalischer Gewürze und die Ernährungsgepflogenheiten und erfanden Speisen aus Schnurförmigem Mehl, (Triyah, d.h. die Vorläufer der heutigen Vermiccelli, sie führten das berühmte „Cuscus“ mit sich, das heute noch in Trapani und auf Pantelleria beliebt ist, die charakteristischen „arancine“ ( ein Abkömmling des arabischen Reispilaws mit viel Safran), außerdem Gerichte die Reis als Basis haben, unter Zufügung von Fisch und Gemüsen aller Art. Eine typische, aus arabischen Ländern stammende Speise sind die „panelle“ (frittierte Polenta aus Kichererbsenmehl ) – isst man auf einem Brioche- Brötchen.
Auch die ausgezeichneten Zusammenstellungen des sizilianischen Gebäcks gehen auf die arabische Zivilisation zurück – wahre Leckereien für Feinschmecker findet man als unwiderstehliche Versuchung an jeder Ecke. Die berühmte „Cassata“ ist eine arabische Erfindung und Anhänger der Eisdelikatessen können „Sorbetto“ und „Granita“ genießen, ein Eis in unzähligen Kombinationen mit typisch orientalischem Geschmack – mit Wassermelone, Pistazien, Jasmin, Zimt, Kaffee, Mandeln, ..Im palermitanischen Teil der Insel genießt man zum Beispiel im Sommer „Brioche“ aufgeschnitten und reichlich gefüllt mit diversen Eissorten als Mittagessen, während man in Catania „Granita“ zum Frühstück mit Brioche isst.
Die Normannen die die Araber verdrängten führten keine grundlegenden Änderungen der kulinarische Gewohnheiten ein, die ihre vorwiegend orientalische und arabische Charakteristik beibehielten. Es kommt Wild dazu und später bringen französische Einflüsse Gerichte auf den Tisch die Kartoffeln und Reis zur Basis haben.
Es gibt so viele Köstlichenkeiten, die man im vorbeigehen kaufen und auf der Hand geniessen kann, „sfincione“ –Pizzastücke mit Kuchenähnlichem Teig, „cannoli“ mit Ricotta gefüllte süße Stückchen, um nur einige aufzuzählen, dass man wirklich an sich halten muss, um den Versuchungen manchmal zu widerstehen..
Es gibt eine unendliche Auswahl an Käsesorten, die Weine Sizilien’ s finden immer mehr Beachtung... es macht Spaß Sizilien auch auf einer kulinarischen Rundreise kennen zu lernen. Wir haben unterwegs bei Ausflügen einige Besonderheiten der sizilianischen Produkte gefunden, die wirklich ausgezeichnet sind....

Freitag, 4. April 2008

Chocolate in Modica, Sicily

Chocolate in Modica, Sicily
Chocolate in Modica, SicilyModica is a pretty Baroque town in southeastern Sicily. It's a UNESCO World Heritage site along with the nearby Baroque towns of Ragusa, Noto, Scicli. Modica is just 20 km from Ragusa, shown on Europe Travel's >>>>
Modica is also famous for its chocolate. Walking along Corso Umberto I, the main street, we came upon several chocolate shops. After a hot chocolate in a bar, we stopped in a couple shops to sample and buy the famous chocolate which comes in a variety of forms and flavors. My favorite was the soft chocolate cookie with pepperoncini, red peppers, bursting with chocolate flavor and spiciness, found at 'ntantatùri.Did you know that chocolate for eating as we know it today (bars and pieces) originated in Italy? Eating chocolate was first made in Turin, in the Piedmont region of northern Italy. Find out more in Chocolate and Coffee in Turin.

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Freitag, 28. März 2008

Darum sollten Sie jeden Tag ein Bier trinken

Bier 7 Gründe - Darum sollten Sie jeden Tag ein Bier trinken
Von ALEXANDER WEHR
Ein frisch gezapftes Helles ist nicht nur lecker, sondern auch gesund!
Bier enthält viele Vitamine (vor allem aus der B-Gruppe), zahlreiche Mineralien (Eisen, Magnesium, Zink) sowie hormonähnliche Substanzen, die sogenannten Phyto-Östrogene.
Warum Sie jeden Tag ein Glas Bier trinken sollten:
1. Bier schützt vor Herzinfarkt 2. Bier senkt das Schlaganfall-Risiko 3. Bier ist gut für den Blutdruck 4. Bier kann Diabetes verhindern 5. Bier verbessert das Erinnerungsvermögen 6. Bier macht die Knochen stabil 7. Bier lässt uns länger leben

torna a Palermo l’”Isola dei Sapori”

Terrasini Ferienwohnung in Sizilien Sicily Sicilia entdecken und erleben sicilian travel blog
Oggi 28 marzo 2008, 9 minuti fa UllaeGino Sizilien Ferienwohnungen Terrasini Casa Vacanze Sicily Accommodation
Domenica 30 marzo torna a Palermo l’”Isola dei Sapori”Palermo - Dopo il successo delle scorse edizioni (15 dicembre, 27 gennaio, 24 febbraio), torna a Palermo domenica 30 marzo, dalle 10:00 alle 19:00, l’»Isola dei Sapori», il mercatino degli agricoltori siciliani organizzato dall’associazione Turismo Verde e dalla Cia siciliana, con il patrocinio del Comune di Palermo e il contributo dell’assessorato regionale all’Agricoltura.

Montag, 24. März 2008

PASTAFREUDEN

So flexibel sich die Nudel in der Küche gibt, so unverrückbar beten auch selbstbewusste Hobbyköche das scheinbar ewigkeitsfeste Pasta-Mantra nach: Hartweizengries! Natürlich, was man mühsam über die Jahre als strebsamer Gourmet-Lehrling gelernt hat, streift man ungern wieder ab. Nachdem ich meine Kindheit mit knallgelben, eiergeprägten Nudelprodukten der Firma Birkel verbracht hatte, wurden die originalen italienischen Spaghetti aus Hartweizengries zum Symbol des Erwachsenwerdens - in Restaurant und Küche. Alles, was an deutschen Herdmief gemahnte, musste weitreichend verbannt werden. Hinweg von mir, Eiernudel!
Quelle: Gourmet Werner Theurich Spiegel.de
Vor Jahren spazierte ich, ausgerechnet auf der nördlichsten deutschen Insel Sylt, von Nudeln gelockt in ein frisch eröffnetes Bistro in Westerland. Dessen überschwänglich formulierte Speisekarte hatte in ihrem rührig lobenden Wortreichtum soviel skurril Lustiges, dass allein dieses Tirilieren schon neugierig machte. Kein Zweifel, da hatten Koch-Fans ihr Hobby zum Beruf gemacht. Und natürlich: Ein “ultimatives” Nudelgericht fügte sich in den Reigen der wortreich angepriesenen Küchenkreationen. Tatsächlich begeisterten die Tagliatelle mit Kaninchen in Sahnesauce durch eine opulente Geschmacksfülle - und die rührte weniger von Sahne und Tier, sondern überraschenderweise von den Teigwaren her.
Am leckersten zur Eiernudel: sahnige Soßen und Fleisch
Was sich erfolgreich in den kraftvollen Dialog von Fleisch und delikater Soße mischte, schimmerte hellgelb, glänzte lockend und bot ein rundes, üppiges Aroma, das weniger nach Pizzeria, als nach Kindheit schmeckte, sattmachend, kohlenhydrahtig, mit einem Hauch von "ungesund" und darum extradelikat. Auf Nachfrage präsentierte der Patron ein Nudelpaket, das er clevererweise gleich im Verkaufsangebot hatte. Italienische Nudeln, wohlgemerkt, aber eben Eiernudeln von bester Qualität. Hergestellt und vertrieben von Arrigo Cipriani, dem Besitzer von "Harry's Bar" in Venedig. Handgefertigt in feiner Qualität, daher liegt der 100-Gramm-Preis deutlich über zwei Euro. Kein billiges Vergnügen im Verhältnis zur Massen-Nudel, aber seinen Preis wert. Inzwischen gibt’s diese Prachtnudeln in den besseren Supermärkten. Aber auch deutsche Eiernudeln sollten bei Pastafreaks mal wieder eine Chance bekommen - schließlich gehört die Nudel traditionell auch zu vielen Highlights der deutschen Küche. Es gilt wie überall: Suchen Sie nach neuen Produkten aus heimischen Landen, hier tut sich einiges, und nicht nur auf den besseren Wochenmärkten kann man fündig werden.
Am besten harmoniert die Eiernudel tatsächlich mit sahnigen Soßen und Fleisch, während Hartweizen-Pasta besser mit Tomaten und Gemüse harmonieren. Perfekte Arbeitsteilung eben, vereint durch den omnipräsenten Parmesan als Krönung aller Nudelgerichte ohne Fisch und Meeresfrüchte, denn bei denen hat der Prachtkäse wirklich nichts verloren. Wenn Sie in Sachen Gesundheit bei den Hartweizenprodukten noch ihr gutes Gewissen sowie ihren Stoffwechsel pflegen wollen, greifen Sie zu Vollkornprodukten. Die glänzten in den letzten Jahren mit erheblich verbesserter Qualität. Aber beschränken Sie sich lieber auf Spaghetti - auf gleichmäßige, nicht-fleckige Farbe achten - die gerollten und geformten, Penne-artigen sowie Maccheroni fallen oft auch nach vorschriftsmäßigen Kochen auseinander und schmecken pappig fad.
Öl zur Pasta - erst probieren, dann servieren
Mit hochwertigen Nudeln auf dem Teller erledigt sich die Soßenfrage fast von selbst. Egal, ob Sie grundsätzlich faul oder ungeschickt sind, gönnen Sie sich feines Olivenöl und ebenso hochwertige Butter, mischen beides im Topf und gießen es über die gekochten Nudeln. Parmesan und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer dazu, fertig. Wie immer gilt: Je besser die Zutaten, desto größer der Genuss. "Kochen können" muss man dazu nicht, mit minimalem Gefühl für Garzeiten bekommt man das Gericht schon hin. Zum guten Olivenöl, ohne das es nicht geht, müssen Sie sich allerdings schon durchschmecken. Geben Sie anfangs nicht zu viel Geld aus, der Kult um "Tropföl" und raffinierte Pressmethoden ist geschmacklich nicht immer nachvollziehbar. Falls Sie das Öl probieren können - in manchen Fachgeschäften ist dies hin und wieder möglich - erleben Sie ganz von selbst, was Ihnen schmeckt. Wie beim Wein kann die genaue Herkunftsbezeichnung (Produzent/Gebiet, Hersteller, Abfüller etc.) Hilfe leisten - ob es dann ein aufregenderes Erlebnis ist, sagen Ihnen dann Nase, Zunge und Gaumen.

Die so gepflegte Nudel verlangt vielleicht noch nach einer kräftige Zugabe: eventuell den großartigen, durchwachsenen Italo-Speck "Pancetta", wenig frischen Knoblauch plus ein wenig Weißwein - womit Sie schon auf halben Weg zum Klassiker Spaghetti Carbonara sind, der sahnigen Kalorienbombe, die angeblich für die schwer arbeitenden Köhler (carbonari) gedacht war. Andere Versionen der Geschichte machen die amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg für den Namen verantwortlich, die, so erzählt es Udo Pini in seinem "Gourmet-Handbuch", 1944 das Rezept im Ristorante Carbonara in Rom entdeckten und in der Heimat populär machten.
Gönnen Sie sich einfach mal die eine oder andere Edel-Nudel pur, genießen Sie die Teigwaren schlicht und reduziert - Butter und Öl, frische Kräuter und Gewürze