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Donnerstag, 15. Januar 2009

Obama in Berlin - Tina Turner in Koeln

Figur von Obama zieht bei Madame Tussauds ein
Fünf Tage vor der Amtseinführung des gewählten US-amerikanischen Präsidenten Obama wird erstmals eine Wachsfigur des Politikers bei Madame Tussauds Berlin zu sehen sein. In den Ausstellungsräumen Unter den Linden werde heute der wächserne Obama neben Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy seinen Platz finden, kündigte eine Sprecherin der Ausstellung an. Obama wird am 20. Januar als 44. Präsident der Vereinigten Staaten in das Amt eingeführt.

Die erste deutsche Niederlassung des Londoner Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds war im vergangenen Sommer unter anderem in die Schlagzeilen geraten, weil dort eine Nachbildung von Hitler gezeigt wird. Ein 41-Jähriger riss der Figur den Kopf ab. Nach der Reparatur steht sie nun hinter Glas.

Tina Turner Umjubelter Tourstart in Köln
Mit fast 70 Jahren hat Tina Turner am Mittwochabend in der Lanxess-Arena eine neue Europatournee begonnen. Die Fans empfingen die Soul-Lady mit Begeisterung.

Der Auftritt von Tina Turner hat etwas Anklagendes. Jetzt weiß Oma, wie sie aussehen könnte, wenn sie sich besser gepflegt hätte. „Aber die hat ja persönliche Trainer und so was“, tröstete sich Konzertbesucherin Jutta, 62. „Das kann man nicht vergleichen.“ Und das stimmt natürlich, an Tina Turner, 69, kann man nicht die gleichen Maßstäbe anlegen wie an gewöhnliche Sterbliche.

Miniröcke und Leggins

Wobei die richtigen Fans unter den 15 000 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena (ehemals Kölnarena) durchaus ein paar Unterschiede zu vorangegangenen Abschiedstourneen ausmachen konnten. Tina vollführt nicht mehr gar so große akrobatische Leistungen wie früher, lässt auch schon mal ihren kleinen Background-Chor nach vorne und gönnt sich mehr Zeit zum Umkleiden, was dann jeweils mit einer Heeres- und Leistungsschau moderner Bühnentechnik überbrückt wird.

Mittwoch, 7. Januar 2009

der countdown laeuft - Obama kommt Bush geht

Immerhin: Bush hinterlässt ein Meeresschutzgebiet
Mit 550.000 Quadratkilometern ist das Gebiet im Pazifischen Ozean größer als die Fläche von Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. In dem Gebiet befinden sich seltene Fisch- und Vogelarten sowie Korallenbänke und aktive Unterwasservulkane.

Schon Ende 2008 hatte der scheidende US-Präsident George W. Bush von der Schaffung eines Meeresschutzgebietes gesprochen. Als eine der letzten Amtshandlungen hat der als nicht gerade ökologisch geltende Politiker nun doch das weltweit größte Schutzgebiet mit einer Fläche von rund 500.000 Quadratkilometer rund um die US-Besitzungen im Pazifik errichtet. Unter Schutz stehen dann neben der weltweit tiefsten Meeresstelle im Marianengraben auch einige aus ökologischer Sicht bemerkenswerte Inseln.
Verboten werden in den Schutzgebieten jeglicher kommerzieller Fischfang sowie der Abbau von Bodenschätzen. Einige der Gebiete weisen aufgrund ihrer geografischen Lage - weit entfernt von menschlichen Siedlungen - eine unglaublich hohe Biodiversität auf. Vielfach sei das auch dadurch begründet, weil es in diesen Gebieten bisher kaum kommerzielle Fischerei gegeben hat. Besonderheiten sind etwa die unterseeischen Vulkane mit heißen Quellen um die Inselgruppe der Marianen, dem elf Kilometer tiefen Marianengraben. Die Inseln Guam, Tinian und Saipan, die während des Zweiten Weltkriegs im Kampf gegen die japanische Vormacht im Pazifik heiß umkämpft waren, gehören ebenso zum Schutzgebiet wie das mittlerweile gesäuberte Johnston Atoll, wo jahrelang chemische Kampfstoffe gelagert wurden.
"Andere Staaten sollten sich ein Beispiel an diesem Entschluss nehmen"
"Meeres-Reservate sind ein entscheidendes Werkzeug, um die Ozeane auf unserem Planeten in ihrer Vielfalt zu bewahren, aber auch zu regenerieren", so Greenpeace-Meeresexpertin Antje Helms. "Von der weltweiten Überfischung sind heutzutage auch die abgelegensten Regionen der Erde - einsame Koralleninseln im Pazifik genauso wie der Marianengraben in der Tiefsee - betroffen. 90 Prozent aller großen Fischarten sind inzwischen aus den Ozeanen verschwunden, etliche Meeresgebiete insbesondere Korallenriffe stehen vor dem Kollaps." Es gebe praktisch kein Meeresgebiet auf der Erde, das nicht befischt wird. "Derzeit sind weltweit weniger als ein Prozent der Meeresoberfläche als Schutzgebiet für zerstörerische Aktivitäten wie die Fischerei gesperrt", kritisiert Helms. "Für einen wirksamen Meeresschutz müssen wir mindestens 40 Prozent der gesamten Weltmeere dauerhaft schützen. Bush hat dazu seinen Teil beigetragen."
"Die USA legen die Latte beim internationalen Meeresschutz sehr hoch. Auch andere Staaten sollten sich ein Beispiel an diesem Entschluss nehmen", argumentiert die Expertin. Allerdings reiche es nicht, Meeresschutzgebiete nur auszuweisen - der Schutz dieser Flächen müsse auch konsequent umgesetzt werden. "So bestehen viele andere von den Regierungen ausgewiesene Schutzgebiete als 'Paper Parks' bisher nur auf dem Papier - auch in EU-Gewässern wie der Nordsee und dem Mittelmeer"