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Mittwoch, 7. Januar 2009

altes Gemuese neu entdeckt oder gute Zeiten schlechte Zeiten?

liegt es an der Wirtschaftskrise oder ist es ein Trend

die Rede ist von alten Gemüsesorten. Pastinaken, Topinambur, Süßkartoffeln und Rüben waren fast vergessen; nun halten sie wieder Einzug in deutsche Küchen. Ob als Püree oder roh verzehrt, klein geschnitten, gedünstet oder gekocht, schmecken sie im Winter besonders gut



Früher galten Sie als gefährliche Dickmacher - völlig zu Unrecht. Die tollen Knollen sind kalorienarm, sättigen prima und liefern auch noch wichtige Vitamine und Spurenelemente. Also ideal für eine Diät - und ganz besonders im Herbst
Für die einen gehören Kartoffeln nur in den Keller, für andere ist die nahrhafte Knolle eine kleine Delikatesse. Und wirklich: Richtig zubereitet sind Kartoffeln nicht nur gesund, sondern ausgesprochen lecker.


Das Jahr der Kartoffel ist vorbei, und keiner hat's gemerkt. Der Grund ist einfach: Gemüse steht nie im Vordergrund. Es ist unsexy, altbacken, langweilig. Dabei erobern vor allem alte Sorten Speisekarten und Kochbücher. Klar, Rauke alias Rucola kennt inzwischen jeder. Aber was ist mit Pastinaken, Topinambur, Süßkartoffeln, Petersilienwurzeln und Rüben?
Diese Wurzel- und Blattgemüsesorten schmecken im Winter besonders gut, denn jetzt haben sie Saison. Selbst wenn ihre Ernte schon ein paar Tage oder Wochen zurückliegt – sie halten länger, und das Aroma bleibt. Versuchen Sie das mal mit kurzlebigen Sommerfrüchtchen. Die sind nur ein paar Tage frisch, jung und knackig – wie Möchtergern-Starlets auf Premierenpartys. Das alte Gemüse aber ist wie eine große Filmschauspielerin, sie hat einfach etwas Besonderes und wird im Alter immer besser.
Etwa die Pastinake, eine rettichförmige Wurzel, ähnelt geschmacklich der Möhre, schmeckt aber etwas nach Zitrone und ist schärfer und würziger. Schon bei Griechen und Römern war sie beliebt. Doch die Pastinake ist eine echte Schnarchnase. Sie braucht von der Saat bis zur Ernte sieben Monate. Das ist den meisten Bauern heute zu lange, weswegen sie nur ein Schattendasein als Gemüse für Ökos und Gourmets pflegt. Oft sieht man sie als festen Bestandteil im Bund Suppengrün.

Die Topinambur dagegen hält mancher für eine Art Kartoffel. Benannt wurde sie nach dem Indianerstamm der Topi(nambus), und irgendwie ist sie dann per Schiff von Nordamerika in die Alte Welt gelangt. Anders als die Kartoffel kann sie auch gut roh gegessen werden, lässt sich aber wegen der oft unregelmäßigen Form schlecht schälen. Klein geschnitten und roh oder gekocht kommt sie in den Salat, wird zu Püree zerkleinert, in der Pfanne gebraten oder gekocht.

Die Süßkartoffel, ein auch Batate genanntes Wurzelgemüse aus Südamerika, ist nur namentlich mit den Kartoffeln verwandt. Sie ist innen braun oder orange, die Schale meist gelb bis rotbraun. Ihr Fleisch schmeckt süßlich und erinnert an Karamell. In der frühen Neuzeit war die Süßkartoffel eine echte Delikatesse. In manchen Ländern rettete sie Leben, etwa in Japan als Ersatz für die Reisernte, die Wirbelstürme zunichtegemacht hatte, in Uganda half sie, als ein Virus die Maniok-Ernte zerstörte. Heute ist die Süßkartoffel eine nette Alternative zu den vorgenannten Knollen.
Die Petersilienwurzel ist besonders beliebt als Basis für sämige Suppen. Die spitz zulaufende, helle Wurzel der Petersilie wird am liebsten zusammen mit Muskat und Kardamom püriert, vielleicht noch gekrönt von einer kleinen Einlage mit Lachs, Wachtelbrustfleisch oder etwas Räucheraal.

Die Rübe dagegen steht für Krieg, Armut und Hunger. Doch aus dieser unschönen Nische kommt sie nun wieder heraus, vor allem in Form der Navette. Sie ähnelt einer Zwiebel und nimmt leicht das Aroma der Zutaten an, mit denen sie gekocht wird. Sie kann roh oder gedünstet gegessen werden. Quelle >>

Montag, 1. Dezember 2008

Currywurst gibt's nicht in Sizilien


Die Erfindung der Currywurst wird Herta Heuwer zugeschrieben, die erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbissstand an der Ecke Kant-/Kaiser-Friedrich-Straße in Berlin-Charlottenburg gebratene Brühwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershiresauce und weiteren Zutaten anbot. Im Januar 1959 ließ sie den Namen ihrer Sauce, Chillup, als Marke schützen (Münchener Patentamt Nummer 721319). Frau Heuwers Imbiss zog in ein Ladenlokal mit Garküche in der Kaiser-Friedrich-Straße 59 (in der Nähe des Busbahnhofs im Rotlichtviertel des Stuttgarter Platzes) um und entwickelte sich dort zu einer festen Institution: Er war Tag und Nacht geöffnet und beschäftigte in seinen besten Zeiten bis zu 19 Verkäuferinnen. Die Firma Kraft bemühte sich um das Rezept und das Markenrecht, was Heuwer allerdings ablehnte. Seit 2003 befindet sich am ehemaligen Standort (heute: Kantstraße 101) eine Gedenktafel ihr zu Ehren, bei deren Einweihung zahlreiche ehemalige Stammgäste erschienen und Herta Heuwers Nichte und Ziehtochter – zusammen mit der Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Monika Thiemen, und der Schauspielerin Brigitte Grothum – Currywürste zubereiteten. ....

wenn man so wie ich aus dem Kohlenpott kommt, und lange Jahre in Berlin gelebt hat, kennt man natuerlich den koestlichen Geschmack einer guten Currywurst

inzwischen lebe ich in Sizilien und hab gelernt, mich anders zu ernaehren, aber die Geschmacksnerven koennen sich immer noch gut erinnern

Rezepte aus Sizilien, so wie wir jetzt bei uns daheim kochen....

Sonntag, 16. November 2008

Die Morgen-Bananen-Diaet Trend in Japan


Eine neue Diät versetzt derzeit die Japaner in Verzückung und lässt die Bananen in den Supermarktregalen knapp werden: Die Morgen-Bananen-Diät.
Zum Frühstück mindestens eine, maximal aber vier Bananen essen und dazu ein Glas lauwarmes Wasser trinken. Dadurch soll der Stoffwechsel so auf Trab gebracht werden, dass man den restlichen Tag normal weiter essen kann und auch keinen Sport machen muss.

Dafür sind allerdings Süßgetränke wie Limo und Eistee oder kalorienhaltige Nachspeisen tabu. Außerdem sollte man ab 20 Uhr nichts mehr essen und spätestens um Mitternacht ins Bett gehen.

Nützt die Diät wirklich etwas?

Diätexperte und Ernährungsberater Sven David-Müller: „Diese Diät ist absoluter Blödsinn und völlig an den Haaren herbeigezogen. Bananen gehören zu den kohlenhydratreichen Obstsorten. Das heißt, sie sorgen für erhöhte Insulinausschüttung, was hungrig macht. Außerdem hemmt dies den Fettabbau im Körper. Eine Banane am Tag ist gesund und sättigend – alles andere macht dick.“

Schuld am Bananen-Wahn der Japaner ist übrigens der 31-jährige Büroangestellte Hitoshi Watanabe, wie die Frankfurter Rundschau berichtet:

Durch seinen Bürojob dick geworden, probierte er die Bananen-Diät aus – eine Empfehlung seiner Freundin Sumiko, einer Pharmazeutin für chinesische Kräutermedizin. Und: Er nahm innerhalb von sechs Monaten 13 Kilo ab.

Diesen Erfolg berichtete er auf Mixi, Japans größter Internet-Community mit mehr als zehn Millionen Usern, und setzte damit die Bananen-Hysterie in Gang. Seitdem tingelt er durch TV-Shows, sein Abnehm-Buch verkaufte sich über 700 000 Mal und die Nachfrage nach Bananen wurde so groß, dass die Preise um 20 Prozent anstiegen. Für eine Banane zahlten die abnehmwütigen Japaner umgerechnet 70 Cent.

Für alle, die mehr als eine Banane am Tag essen möchten, hat Sven David-Müller noch diesen Tipp:

Greifen Sie zu leicht unreifen Bananen. Sie machen noch besser satt und haben weniger Kalorien als die reifen Früchte…

keine Lust auf Bananen... hier die Alternative

Freitag, 9. Mai 2008

Spanisches Restaurant El Bulli weltbester Gourmet-Tempel

London (AFP) — Das spanische Restaurant "El Bulli" kann sich zum dritten Mal in Folge mit dem Titel "bestes Restaurant der Welt" schmücken. Bei einer Preisverleihung in London kürte die renommierte britische Gastronomie-Fachzeitschrift "Restaurant Magazine" den in der Nähe von Rosas in Katalonien gelegenen Gourmettempel als Nummer eins in einer Liste aus 50 Restaurants. Auch deutsche Spitzenrestaurants kamen unter die Top 50: Das "Vendôme" im Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach landete als Neueinsteiger direkt auf Platz 34.

"Ich hätte nicht gedacht, den Preis drei Mal hintereinander zu bekommen", sagte "Bulli"-Besitzer Ferran Adria. "Ich teile mir den Preis mit allen spanischen Köchen und mit den 70 Angestellten des 'El Bulli'", fügte der 44-Jährige hinzu. Auf dem zweiten Platz landete das britische Restaurant "The Fat Duck" des englischen Kochs Heston Bluementhal, das in Bray in der Grafschaft Berkshire liegt. Auf Platz drei kam das Pariser Restaurant "Pierre Gagnaire" des gleichnamigen Kochs.

Platz 35 ging an die "Schwarzwaldstube" aus Tonbach und auf Platz 42 an das Restaurant "Tantris" in München. Neben dem "El Bulli" schafften es sechs weitere spanische Restaurants auf die Top-50-Liste. Auch acht nordamerikanische und zehn französische Restaurants sind vertreten. Als einziges lateinamerikanisches Restaurant schaffte es "D.O.M" aus São Paulo auf die Bestenliste, für die 700 Experten aus aller Welt ihr Votum abgaben.

zu hause kochen, la cucina siciliana

Dienstag, 22. April 2008

die Kueche Siziliens

Vielseitig und voller Hintergründe ist das Werden der Kochkunst in Sizilien.
Sie ist das Ergebnis einer Tausendjährigen Geschichte, unzähliger Zivilisationen und Kulturen, die im Laufe der Jahrhunderte aufeinander gefolgt und ineinander übergegangen sind. Reichhaltig und Gepflegt ist die sizilianische Küche, und die Zutaten kommen von weither: jedes Gericht hat in der Tat Komponenten, die nicht von der Insel stammen, seien sie griechischer, lateinischer, arabischer oder normannischer Herkunft oder aus französisch- spanisch- bourbonischer Zeit. Die alten griechischen Ursprünge sind einfacher und natürlicher Art, frischer Fisch und Naturkräuter, denn Gewürze und besondere Zutaten wurden damals noch nicht importiert.
Vor allem die Araber haben Spuren hinterlassen, die zum großen Teil heute noch die Eßgewohnheiten der Sizilianer beeinflussen. Sie brachten die Verwendung orientalischer Gewürze und die Ernährungsgepflogenheiten und erfanden Speisen aus Schnurförmigem Mehl, (Triyah, d.h. die Vorläufer der heutigen Vermiccelli, sie führten das berühmte „Cuscus“ mit sich, das heute noch in Trapani und auf Pantelleria beliebt ist, die charakteristischen „arancine“ ( ein Abkömmling des arabischen Reispilaws mit viel Safran), außerdem Gerichte die Reis als Basis haben, unter Zufügung von Fisch und Gemüsen aller Art. Eine typische, aus arabischen Ländern stammende Speise sind die „panelle“ (frittierte Polenta aus Kichererbsenmehl ) – isst man auf einem Brioche- Brötchen.
Auch die ausgezeichneten Zusammenstellungen des sizilianischen Gebäcks gehen auf die arabische Zivilisation zurück – wahre Leckereien für Feinschmecker findet man als unwiderstehliche Versuchung an jeder Ecke. Die berühmte „Cassata“ ist eine arabische Erfindung und Anhänger der Eisdelikatessen können „Sorbetto“ und „Granita“ genießen, ein Eis in unzähligen Kombinationen mit typisch orientalischem Geschmack – mit Wassermelone, Pistazien, Jasmin, Zimt, Kaffee, Mandeln, ..Im palermitanischen Teil der Insel genießt man zum Beispiel im Sommer „Brioche“ aufgeschnitten und reichlich gefüllt mit diversen Eissorten als Mittagessen, während man in Catania „Granita“ zum Frühstück mit Brioche isst.
Die Normannen die die Araber verdrängten führten keine grundlegenden Änderungen der kulinarische Gewohnheiten ein, die ihre vorwiegend orientalische und arabische Charakteristik beibehielten. Es kommt Wild dazu und später bringen französische Einflüsse Gerichte auf den Tisch die Kartoffeln und Reis zur Basis haben.
Es gibt so viele Köstlichenkeiten, die man im vorbeigehen kaufen und auf der Hand geniessen kann, „sfincione“ –Pizzastücke mit Kuchenähnlichem Teig, „cannoli“ mit Ricotta gefüllte süße Stückchen, um nur einige aufzuzählen, dass man wirklich an sich halten muss, um den Versuchungen manchmal zu widerstehen..
Es gibt eine unendliche Auswahl an Käsesorten, die Weine Sizilien’ s finden immer mehr Beachtung... es macht Spaß Sizilien auch auf einer kulinarischen Rundreise kennen zu lernen. Wir haben unterwegs bei Ausflügen einige Besonderheiten der sizilianischen Produkte gefunden, die wirklich ausgezeichnet sind....