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Mittwoch, 23. April 2008

Fernweh. . nach Sizilien

immer geradeaus nach SizilienFernweh auf der A 7
Mein Besuch aus Hamburg kam ganz begeistert in meinem Nordheidedorf an: "Wie ich jetzt zu dir gefahren bin, über die A 7 - du, die geht bis Sizilien. Das wäre mal toll, da ganz runter."

Als ich ein paar Tage später abends nach Hause fahre und das blaue Abfahrts-schild "Thieshope" sehe, da fallen mir diese Worte wieder ein.
Ja, jetzt einfach den Blinker nicht setzen, weiterfahren. Die A 7 runter durch Süddeutschland, über die Alpen. Dahinter Italien. Den ganzen Stiefelschaft runter bis zur Spitze und dann rüber nach Sizilien. Und dann? Ich setze den Blinker rechts und fahre brav ab Richtung heimischer Herd. Ach, es war einfach nur so ein Hauch von Fernweh. Muss an der Frühlingssonne liegen.
Am nächsten Morgen fahre ich in die andere Richtung. Kurz hinter Meckelfeld an der A 1 verweist ein Schild auf den Rasthof Stillhorn, und "Fährbüro" steht auf dem Schild. "Fährbüro", das klingt nach Puttgarden-Rödbyhavn, nach Travemünde-Trelleborg, nach Lübeck-Malmö, Kiel-Oslo oder Rostock-Helsinki. Ranfahren, einfach das Ticket buchen und dann zur Fähre Richtung Skandinavien. Da ist es vielleicht noch ein bisschen kalt, aber das Fernweh kennt keine Klimazone.
Und dann? Dann setze ich den Blinker rechts und fahre in Harburg im großen Bogen ab. "Neuland" steht auf dem Schild rechts am Straßenrand. Fernweh? Nein, das Büro wartet. Aber heute Abend, da bin ich wieder hinter dem Horster Dreieck auf der A 7. Die kann man bis Sizilien befahren...Von Bodo Brassmann
auch Fernweh nach Sizilien? dann auf und nichts wie hierher

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Samstag, 29. März 2008

Sommerzeit

So stellen Sie Ihre innere Uhr um
Bis zur kürzesten Nacht des Jahres ist es nicht mehr lang: Morgen beginnt in Deutschland die Sommerzeit! Wenn der Wecker eine Stunde früher klingelt: heute Nacht um 2 Uhr werden die Uhrzeiger um eine Stunde auf drei Uhr vorgestellt. Eine Stunde weniger schlafen – das ist für viele wie ein Mini-Jetlag!
Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley von der Universität Regensburg: „Bei manchen Menschen braucht der Organismus sogar einen Monat, um sich umzustellen.“
Was passiert in unserem Körper genau?
Hormonforscher Prof. Dr. Johannes Huber (60) von der Frauenklinik der Uni Wien: „Das Schlafhormon Melatonin sinkt in den ersten Tagen nach der Umstellung quasi eine Stunde zu spät ab, das Stresshormon Cortisol ist noch nicht angestiegen. Die Folge: Wir sind müde und unser Blutdruck ist im Keller.“
Auch unser Immunsystem leidet. Der Münchner Immunologe Dr. Peter Schleicher (58): „Durch die Umstellung werden die Immunzellen aus ihrem gewohnten Rhythmus gebracht – die Anpassung kann bis zu einem Monat dauern. Die Folge: Die Abwehrkräfte sind geschwächt, wir sind anfälliger für Erkältungen und Infekte.“